Feigwarzen

Neben Genitalherpes und Chlamydien gehören die Feigwarzen zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Schätzungen belegen, dass ca. 1-2% der sexuell aktiven Bevölkerung von Feigwarzen betroffen sind. Mehr als 10% der Bevölkerung trägt das Virus in sich, weisen jedoch keine Symptome auf. Das Virus kann jedoch trotzdem weitergegeben werden, auch wenn keine Symptome auftreten.

Feigwarzen werden ebenfalls wie viele andere Warzen von humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst. Der medizinische Begriff für Feigwarzen lautet „Condylomata accuminata“ oder auch einfach „Kondylome“.

Auch bei Feigwarzen handelt es sich um gutartige Hautwucherungen, wie bei den meisten anderen Warzentypen.

Von den über 100 verschiednen Typen des humanen Papillomavirus können ca. 50 Typen davon Feigwarzen hervorrufen.

Infektion mit Feigwarzen

Eine Infektion mit Feigwarzen kann durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zustande kommen. Die Infektion geht sehr schnell, jedoch kann es einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Warzen ausbrechen. Es gibt jedoch auch Menschen, die keine Symptome haben.

Nach der Übertragung nisten sich die Viren zuerst in den oberen Hautschichten ein und erst wenn begünstigende Faktoren dazukommen, zeigen sich die Warzen.

Wo kann man sich mit Feigwarzen infizieren

Eine Infektion durch Feigwarzen kann neben dem Geschlechtsverkehr auch beim gemeinsamen Baden, in Whirlpools, Schwimmbädern und beim gemeinsamen Benutzen von Handtüchern übertragen werden.

Frauen, die mit dem Erreger (HPV) für Feigwarzen infiziert sind, können den Erreger auch an das neugeborene Kind übertragen.

Feigwarzen erkennen

Feigwarzen sind meisten stecknadelgroße Hautwucherungen im Genital- und Analbereich. Beim Mann treten Feigwarzen meistens außerhalb auf, bei er Frau können Feigwarzen jedoch sogar den Gebärmutterhals befallen.

Grundsätzlich sind Feigwarzen gutartige Hautwucherungen, sie können jedoch bei der Frau Gebärmutterhalskrebs begünstigen. Es ist sehr wichtig, dass sofort ein Arzt aufgesucht wird bei einem Verdacht auf Feigwarzen und abgeklärt wird, ob es sich ggf. um Gebärmutterhalskrebs handeln könnte.

Da die Warzen nach einer Infektion sehr lange brauchen bis sie sich zeigen können sie auch schnell anfangs einfach übersehen werden.

Die Warzen können teilweise leicht bluten und unangenehm jucken. Sie treten einzeln auf, können aber auch Grüppchenweise auftreten.

Feigwarzen kann ein Urologe meistens auf den ersten Blick erkennen und sonst ist es auch möglich mit Hilfe einer Gewebeprobe genauer zu bestimmen, um welchen Typ es sich handelt. SO kann auch festgestellt werden, ob es sich ggf. um bösartige Hauptsicherungen kantele könnte.

Feigwarzen Therapie

Feigwarzen werden meistens auch behandelt, indem das Immunsystem in erster Linie gestärkt wird, denn so kann auch sichergestellt werden, dass die Feigwarzen nicht mehr wiederkommen und die betroffene Person auch nachhaltig geheilt ist.